Die Grand-Slam-Turniere in Wimbledon und New York

In der zweiten Hälfte des Tennisjahres warten zwei weitere Grand-Slam Turniere auf die Spieler.

Wimbledon

Die Lawn Tennis Championships im westlichen Stadtteil Londons sind eines der bedeutendsten Sportereignisse weltweit. Sie finden jährlich von Ende Juni bis Mitte Juli statt und die Begegnungen werden auf Rasen gespielt. Der Center Court, auch gerne das Mekka des Tennissports genannt, bietet Platz für rund 15.000 Zuschauer.

Es ist das einzige Turnier, das aufgrund der Tradition seit dem Jahr 1877, bei dem die Spielkleidung der Sportler und Sportlerinnen zu 90 Prozent in weißer Farbe sein müssen. Für die Besucher gibt es Erdbeeren mit Sahne, Regenpausen werden mit britischer Gelassenheit ertragen und der erste Sonntag des Turniers ist immer spielfrei.

Rekordsiegerin bei den Damen ist Martina Navrátilová (Tschechien/USA) mit neun Einzelsiegen, bei den Männern der Schweizer Roger Federer, derzeit mit acht Erfolgen. Die meisten Siege in Folge gelangen ebenfalls Martina Navratiliva mit sechs Siegen von 1982 bis 1987 und bei den Herren dem Briten William Renshaw fast genau ein Jahrhundert zuvor, von 1881 bis 1886.

US Open

Im New Yorker Stadtteil Queens geht im USTA Billie Jean King National Tennis Center von Flushing Meadows Ende August/Anfang September das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier über die Bühne. Seite 1978 wird im Freien auf Hartplätzen gespielt. Der nach dem US-Tennisspieler Arthur Ashe benannte Center-Court ist mit Abstand das größte Tennisstadion der Welt und bietet über 22.000 Zuschauern Platz. Aufgrund vieler Spielunterbrechungen und -verschiebungen wegen Regens in der Vergangenheit, wurde 2016 ein schließbares Dach in Betrieb genommen.

Mit 53 Millionen US-Dollar Preisgeld ist es das höchstdotierte Turnier der Serie. Alleine in den Jahren von 2013 bis 2018 hat sich das Preisgeld um 57 Prozent erhöht.

Die erfolgreichsten Spieler waren seit 1968, zuvor waren Titelverteidiger automatisch fürs Finale qualifiziert, mit je fünf Erfolgen Pete Sampras, Jimmy Connors und Roger Federer bei den Herren. Bei den Damen konnten Chris Evert und Serena Williams je fünfmal den Siegerpokal entgegennehmen.